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Wurzelkanalbehandlung

Den eigenen Zahn erhalten – mit einer sorgfältigen Wurzelkanalbehandlung in Frankfurt-Sachsenhausen

Entzündet sich das Gewebe im Inneren eines Zahnes, kann eine Wurzelkanalbehandlung häufig verhindern, dass der Zahn entfernt werden muss. Dabei werden entzündetes oder abgestorbenes Gewebe und Bakterien aus den feinen Wurzelkanälen entfernt. Anschließend werden die Kanäle gründlich gereinigt, desinfiziert und dicht verschlossen. In unserer Zahnarztpraxis am Henninger Turm prüfen wir sorgfältig, ob und wie sich der betroffene Zahn langfristig erhalten lässt.

Zahnarzt Praxis am Henninger Turm, Zahn Raum, Dr. Anna Haag

Wurzelkanalbehandlung bei Ihrer Zahnärztin in Frankfurt-Sachsenhausen:

Warum ein entzündeter Zahn nicht automatisch verloren ist

Im Inneren jedes Zahnes befindet sich die Pulpa – ein feines Gewebe aus Nerven und Blutgefäßen. Dringen Bakterien beispielsweise durch tiefe Karies, eine undichte Füllung, einen Riss oder nach einem Zahnunfall bis dorthin vor, kann sich dieses Gewebe entzünden oder absterben.

Die Entzündung kann starke Schmerzen verursachen, aber auch lange nahezu unbemerkt bleiben. Ohne Behandlung können sich die Bakterien über die Wurzelkanäle bis in den Kieferknochen ausbreiten. Eine Wurzelkanalbehandlung – auch endodontische Behandlung genannt – entfernt das erkrankte Gewebe und schafft die Voraussetzungen dafür, den natürlichen Zahn weiterhin zu erhalten.

Wann kann eine Wurzelkanalbehandlung notwendig sein?

  • starke, pochende oder spontan auftretende Zahnschmerzen
  • länger anhaltende Empfindlichkeit auf Wärme oder Kälte
  • Schmerzen beim Zubeißen oder Klopfen auf den Zahn
  • eine tiefe Karies oder eine sehr große beziehungsweise undichte Füllung
  • Verfärbung eines einzelnen Zahnes
  • Schwellung, Druckgefühl oder eine kleine Fistel am Zahnfleisch
  • Schädigung des Zahnes durch einen Unfall, einen Riss oder eine Fraktur
  • eine Entzündung an der Wurzelspitze, die im Röntgenbild sichtbar wird

Nicht jeder entzündete oder abgestorbene Zahn verursacht Schmerzen. Ob eine Wurzelkanalbehandlung notwendig ist, lässt sich deshalb erst nach einer gründlichen Untersuchung feststellen.

So läuft eine Wurzelkanalbehandlung ab

Zunächst untersuchen wir den betroffenen Zahn und beurteilen mithilfe verschiedener Tests und einer Röntgenaufnahme, wie weit die Entzündung fortgeschritten ist und ob der Zahn erhalten werden kann. Die eigentliche Behandlung erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung.

Der Zahn wird vorsichtig geöffnet und entzündetes oder abgestorbenes Gewebe wird aus dem Zahninneren entfernt. Anschließend werden die feinen Wurzelkanäle aufbereitet, gründlich gespült und desinfiziert. Je nach Ausgangssituation kann eine medikamentöse Einlage erforderlich sein, bevor die Kanäle in einem weiteren Termin dauerhaft gefüllt und der Zahn bakteriendicht verschlossen werden.

Nach Abschluss der Wurzelkanalbehandlung benötigt der Zahn eine stabile und dichte Versorgung. Abhängig davon, wie viel gesunde Zahnsubstanz noch vorhanden ist, kann dafür eine Füllung, Teilkrone oder Krone sinnvoll sein.

Wie gut lässt sich ein wurzelbehandelter Zahn erhalten?

Die Erfolgsaussichten hängen von verschiedenen Faktoren ab: von der Ausgangssituation des Zahnes, der Form und Zugänglichkeit der Wurzelkanäle, dem Ausmaß der Entzündung und der anschließenden Versorgung. Besonders wichtig ist, dass die Kanäle möglichst vollständig gereinigt, desinfiziert und dicht verschlossen werden.

Auch ein sorgfältig wurzelbehandelter Zahn benötigt regelmäßige Kontrollen. Bei guter Heilung und einer stabilen abschließenden Versorgung kann er viele Jahre erhalten bleiben. Eine Garantie ist jedoch – wie bei jeder medizinischen Behandlung – nicht möglich.

Bei besonders komplexen Kanalverläufen, bereits wurzelbehandelten Zähnen oder unklaren Befunden besprechen wir offen mit Ihnen, ob eine spezialisierte endodontische Zweitmeinung oder Weiterbehandlung sinnvoll ist.

Was kostet eine Wurzelkanalbehandlung – und was zahlt die Krankenkasse?

Die Kosten richten sich nach dem betroffenen Zahn, der Anzahl und Form der Wurzelkanäle, dem Behandlungsaufwand und den eingesetzten Verfahren:

  • Gesetzliche Krankenkassen übernehmen eine Wurzelkanalbehandlung, wenn der Zahn nach den geltenden Richtlinien als erhaltungswürdig gilt und die Behandlung ausreichende Erfolgsaussichten bietet.
  • Für große Backenzähne gelten zusätzliche Voraussetzungen. Unter anderem wird berücksichtigt, ob durch die Behandlung eine geschlossene Zahnreihe oder vorhandener Zahnersatz erhalten werden kann.
  • Moderne diagnostische oder technische Zusatzleistungen können über den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen hinausgehen und privat zu berechnen sein.
  • Privatversicherte erhalten eine Erstattung entsprechend ihrem individuellen Versicherungstarif.
  • Vor Behandlungsbeginn informieren wir Sie transparent über die geplanten Maßnahmen und mögliche zusätzliche Kosten.

Welche Leistungen in Ihrem konkreten Fall sinnvoll und erstattungsfähig sind, klären wir nach der Untersuchung.

Versorgung nach der Wurzelkanalbehandlung

Damit der erhaltene Zahn langfristig stabil bleibt

Mit der Wurzelfüllung ist die Behandlung häufig noch nicht vollständig abgeschlossen. Durch Karies, alte Füllungen oder den Zugang zu den Wurzelkanälen hat der Zahn meist bereits einen Teil seiner Substanz verloren. Eine dichte und ausreichend stabile endgültige Versorgung schützt ihn vor dem Eindringen neuer Bakterien und reduziert das Risiko einer späteren Fraktur.

Welche Versorgung sinnvoll ist, hängt davon ab, wie viel belastbare Zahnsubstanz noch vorhanden ist. Bei kleineren Defekten kann eine Füllung ausreichen. Bei stärker geschwächten Zähnen kann eine Teilkrone oder Krone notwendig sein. Regelmäßige klinische und gegebenenfalls röntgenologische Kontrollen zeigen, ob die Entzündung an der Wurzelspitze ausheilt.

  • Behandlungsziel: Erhalt des natürlichen Zahnes
  • Betäubung: in der Regel örtliche Betäubung
  • Behandlungsdauer: ein bis drei Termine mit meist etwa 45 bis 90 Minuten
  • Abschluss: dichte Wurzelfüllung und stabile Versorgung des Zahnes
  • Nachsorge: regelmäßige Kontrolle des Zahnes und der Wurzelregion
Zahnarzt Praxis am Henninger Turm, Zahn Raum, Dr. Anna Haag

Fragen zur Wurzelkanalbehandlung

Gut informiert entscheiden – wir beantworten die häufigsten Fragen

Sie haben anhaltende Zahnschmerzen, Beschwerden beim Zubeißen oder Fragen zu einem bereits wurzelbehandelten Zahn? Vereinbaren Sie einen Untersuchungstermin in unserer Zahnarztpraxis in Frankfurt-Sachsenhausen. Wir prüfen sorgfältig, welche Behandlung medizinisch sinnvoll ist.

FAQ Fragen und Antworten Wurzelkanalbehandlung

Was ist eine Wurzelkanalbehandlung?

Bei einer Wurzelkanalbehandlung wird entzündetes oder abgestorbenes Gewebe aus dem Inneren des Zahnes entfernt. Die feinen Wurzelkanäle werden anschließend gereinigt, desinfiziert, aufbereitet und mit einem speziellen Material dicht gefüllt. Ziel ist es, die Entzündung zu behandeln und den natürlichen Zahn zu erhalten.

Ist eine Wurzelkanalbehandlung schmerzhaft?

Die Behandlung erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung und ist dadurch normalerweise gut verträglich. Nach dem Termin kann der Zahn vorübergehend empfindlich auf Druck oder beim Zubeißen reagieren. Stärkere oder zunehmende Beschwerden sollten zeitnah kontrolliert werden.

Wie lange dauert eine Wurzelkanalbehandlung?

Je nach Zahn und Ausgangssituation sind meist ein bis drei Termine mit einer Dauer von jeweils etwa 45 bis 90 Minuten erforderlich. Ein Frontzahn mit nur einem Wurzelkanal lässt sich häufig schneller behandeln als ein Backenzahn mit mehreren oder schwer zugänglichen Kanälen. Ist eine medikamentöse Einlage notwendig, wird die Behandlung bei einem weiteren Termin fortgesetzt.

Kann jeder entzündete Zahn durch eine Wurzelkanalbehandlung erhalten werden?

Nicht jeder Zahn ist erhaltungswürdig. Entscheidend sind unter anderem der Zustand der Zahnwurzel, die verbleibende Zahnsubstanz, mögliche Risse oder Frakturen und die Situation des Zahnhalteapparates. Nach der Untersuchung erklären wir Ihnen ehrlich, ob eine Wurzelkanalbehandlung sinnvoll ist und welche Alternativen bestehen.

Wie lange hält ein wurzelbehandelter Zahn?

Bei erfolgreicher Behandlung, einer dichten abschließenden Versorgung und regelmäßigen Kontrollen kann ein wurzelbehandelter Zahn viele Jahre erhalten bleiben. Die individuelle Prognose hängt jedoch von der Ausgangssituation und der späteren Belastung des Zahnes ab.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Wurzelkanalbehandlung?

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Behandlung, wenn der Zahn die vorgegebenen Kriterien erfüllt und als erhaltungswürdig gilt. Für große Backenzähne gelten zusätzliche Voraussetzungen. Ergänzende moderne Verfahren können privat zu berechnen sein. Vor der Behandlung informieren wir Sie transparent über mögliche Kosten.

Zahnarzt Praxis am Henninger Turm, Zahn Raum, Dr. Anna Haag

Zahnerhalt, sorgfältig geplant und individuell entschieden

Ob eine Wurzelkanalbehandlung notwendig und erfolgversprechend ist, lässt sich nur anhand des konkreten Befundes beurteilen. Wir untersuchen den Zahn sorgfältig, erklären Ihnen die Behandlung verständlich und besprechen auch mögliche Alternativen. Besonders komplexe Fälle beurteilen wir bei Bedarf gemeinsam mit spezialisierten Kolleginnen oder Kollegen.

  • gründliche klinische Untersuchung und Röntgendiagnostik
  • sorgfältige Beurteilung der Erhaltungswürdigkeit und Prognose
  • verständliche Erklärung der Behandlung und möglicher Alternativen
  • Behandlung unter örtlicher Betäubung
  • gründliche Reinigung, Aufbereitung und Desinfektion der Wurzelkanäle
  • dichter Verschluss und Planung der endgültigen Versorgung
  • transparente Information über mögliche Kosten
  • regelmäßige Nachkontrolle des behandelten Zahnes

Wurzelkanalbehandlung: Beratungstermin buchen

Sie haben anhaltende Zahnschmerzen, Beschwerden beim Zubeißen oder möchten einen auffälligen Zahn untersuchen lassen? Buchen Sie Ihren Termin bei ZAHN.RAUM in Frankfurt-Sachsenhausen online über Doctolib oder telefonisch. Bei akuten starken Beschwerden rufen Sie uns am besten direkt an.